Anna Ryzhova und Prof. Töpfl haben einen neuen Artikel in der Fachzeitschrift International Communication Gazette veröffentlicht. Darin untersuchen sie anhand von 42 Interviews, welches Wissen russischsprachige Menschen in Deutschland über die Medienlandschaften in Russland und Deutschland besitzen. Die Studie zeigt, dass viele Befragte nur begrenzte Kenntnisse über die Unterschiede zwischen demokratischen und autoritären Mediensystemen haben und sich bei der Bewertung von Nachrichten auf vereinfachte Vorstellungen über die Funktionsweise von Medien stützen. Die Forschenden betonen daher die Bedeutung einer transnationalen Nachrichtenkompetenz, die es ermöglicht, Informationen aus unterschiedlichen Mediensystemen kritisch einzuordnen.
Der Artikel mit dem Titel „In need of transnational news literacies: What migrant audiences from an autocracy know about their news“ wurde im Open Access veröffentlicht und ist unter folgendem Link verfügbar: