Vom 21. bis 23. November 2025 fand an der Universität Passau das Symposium „Globale Faschisierung und Plattformkapitalismus. Perspektiven aus dem Süden” an der Universität Passau statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Forschungsgruppe „Plattformisierung, Formen des Autoritarismus und die Zukunft der Demokratie: Perspektiven aus dem globalen Süden” des Lehrstuhls für Entwicklungspolitik der Universität Passau und der Internationalen Forschungsgruppe zu Autoritarismus und Gegenstrategien (IRGAC) der Universität Potsdam organisiert.
Vor dem Hintergrund einer sich beschleunigenden globalen autoritären Wende – gekennzeichnet durch die Normalisierung von Gewalt und die Militarisierung digitaler Infrastrukturen – diente der Workshop als gemeinsamer Raum, um die kritischen Forschungsagenden beider Gruppen miteinander zu verbinden.
Das Programm begann mit der IRGAC-Sitzung „Für eine antifaschistische Wissenschaft!“. Am nächsten Tag stellte das Forschungsteam des Plattformisierungsprojekts seine aktuellen Studien vor, und die Teilnehmer diskutierten ausführlich darüber, wie Plattformkapitalismus und autoritäre Praktiken zusammenwirken. Am zweiten Tag lag der Schwerpunkt auf der Schärfung analytischer Instrumente durch konzeptionelle Debatten über „Faschisierung“ und „Gegenstrategien“ im aktuellen globalen Kontext.
Das Forschungsprojekt „Plattformisierung, Formen des Autoritarismus und die Zukunft der Demokratie: Perspektiven aus dem Süden“ besteht aus Dr. Fathima Nizaruddin, Dr. Ülker Sözen, Dr. Gustavo Robles, Prof. Dr. Wolfram Schaffar und dem studentischen Mitarbeiter Daud Samute. Das Projekt wird von der Gerda Henkel Stiftung gefördert und hat seinen Sitz am Lehrstuhl für Entwicklungspolitik der Universität Passau.
