Dieser Vortrag basiert auf Forschungsarbeiten von Hannah Waight, Eddie Yang, Yin Yuan, Solomon Messing, Margaret E. Roberts, Brandon Stewart und Joshua Tucker.
Millionen Menschen weltweit nutzen große Sprachmodelle, um Informationen zu erhalten. Während zahlreiche Studien das erhebliche Überzeugungs- und Beeinflussungspotenzial dieser Modelle nachgewiesen haben, gibt es bislang nur begrenzte Erkenntnisse darüber, welche Akteur:innen oder Faktoren die Modelle selbst prägen. Dies hat eine intensive Debatte darüber ausgelöst, welche Unternehmen und Regierungen an ihrer Entwicklung beteiligt sind und wie sie reguliert werden sollten.
Anhand von sechs Studien zeigen wir, dass staatliche Kontrolle über die Medien die Ausgaben großer Sprachmodelle bereits heute über deren Trainingsdaten beeinflusst. Um den Mechanismus besser zu verstehen, durch den staatliche Medienkontrolle auf LLMs wirkt, beginnen wir mit einer Fallstudie zu den chinesischen Medien.
Die Verbindung von staatlichem Einfluss auf Medien und dem hohen Überzeugungspotenzial großer Sprachmodelle führt zu einer besorgniserregenden Schlussfolgerung: Staaten und andere mächtige Institutionen haben zunehmend strategische Anreize, Medienkontrolle gezielt einzusetzen, um die Ausgaben großer Sprachmodelle zu beeinflussen.
Datum und Uhrzeit: 28. April 2026, Dienstag; 15:00-16:30 CET (14:00-15:30 UK Time)
Link:https://ecpr-eu.zoom.us/j/89736484060?pwd=4JKHNXkAtD0r5elS9bVgb8E0hxkVzx.1
Meeting ID:897 3648 4060
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