Wie tief griff die Staatssicherheit der DDR in das Leben der Menschen ein? Welche Folgen hatten politische Überwachung und Verfolgung für die Betroffenen und ihre Familien? Der Dokumentarfilm „Spione unter uns“ („The Spies Among Us“, 2025) erzählt die Geschichte des ehemaligen politischen Häftlings und Historikers Dr. Peter Keup, der erst nach der deutschen Wiedervereinigung erfuhr, dass sein eigener Bruder für die Stasi gearbeitet hatte. Der Film zeigt eindrücklich, wie das Überwachungssystem der DDR persönliche Beziehungen und familiäres Vertrauen zerstören konnte.
Die Veranstaltung beginnt am 13. November um 19 Uhr mit einem von Dr. Mikko Klein moderierten Zeitzeugengespräch mit Peter Keup im Hörsaal 2 der Katholischen Fakultätder Universität Passau (Michaeligasse 13). Um 20 Uhr folgt die Filmvorführung im Scharfrichterkino Passau. Im anschließenden Publikumsgespräch besteht erneut Gelegenheit, mit Peter Keup ins Gespräch zu kommen.
Der Abend lädt dazu ein, über die Mechanismen politischer Überwachung und Repression sowie über die Bedeutung von Freiheit, Grundrechten und Rechtsstaatlichkeit nachzudenken. Dass sich ein amerikanisches Filmteam mit der Geschichte der DDR-Staatssicherheit auseinandersetzt, verdeutlicht zugleich die internationale und gegenwärtige Relevanz dieser Fragen.
Für Besucherinnen und Besucher unter 23 Jahren erstattet die Reiner und Elisabeth Kunze Stiftung gegen Vorlage eines Ausweises den Kinoeintritt in Höhe von 10 Euro.
Weitere Informationen:
Webseite des Films „Spione unter uns“
Veranstaltungshinweis der Reiner und Elisabeth Kunze Stiftung

